Landed-Cost: was ein China-Bürostuhl Sie wirklich kostet

Berechnung der Landed-Cost importierter Bürostühle

Der teuerste Fehler beim Stuhlimport ist nicht, zu viel pro Stuhl zu zahlen – es ist, die falsche Zahl zu vergleichen. Beim FOB-Preis *beginnen* die Kosten. Worauf es wirklich ankommt, ist die Landed-Cost: die Gesamtsumme, um einen Stuhl in Ihr Lager zu bringen. So bauen Sie sie auf.

Die fünf Posten der Landed-Cost

  1. FOB-Preis – der Stuhl, gefertigt, verpackt und am Exporthafen verladen (Ningbo/Shanghai bei uns). Das ist Ihre Ausgangszahl.
  2. Seefracht – der Container oder LCL-Raum bis zu Ihrem Hafen. Getrieben von Einheiten je Container, nicht nur vom Tarif.
  3. Bestimmungshafengebühren – Hafenhandling, Terminal- und Dokumentationsgebühren an Ihrem Ende. Leicht zu vergessen; bei kleinen LCL-Sendungen können sie brutal sein.
  4. Zoll + Einfuhrsteuern – der Satz Ihres Landes auf Möbel/Sitzmöbel, plus Mehrwertsteuer/USt., wo sie anfällt.
  5. Letzte Meile – der Lkw-Transport vom Hafen zu Ihrem Lager.

Addieren Sie diese fünf und teilen Sie durch die Stückzahl. *Das* sind Ihre realen Kosten pro Stuhl – die Zahl, die man zwischen Lieferanten vergleicht und auf der man seinen Verkaufspreis aufbaut.

Warum zwei „preisgleiche“ Stühle unterschiedlich teuer ankommen

Zwei Stühle zum selben FOB-Preis können sehr unterschiedliche Landed-Cost haben, und die Fracht ist meist der Grund. Wenn Stuhl A 600 in einen 40HQ packt und Stuhl B 480, ist die Fracht je Einheit von Stuhl A spürbar niedriger – er kommt also günstiger an, trotz identischem FOB. Deshalb zeigt sich die Verpackungskonstruktion einer guten Fabrik direkt in Ihrer Marge (wir gehen im Leitfaden zur Containerbeladung tiefer darauf ein).

Landed-Cost = FOB + Fracht + Bestimmungshafengebühren + Zoll + letzte Meile – das vergleichen, nicht den Stückpreis
Landed-Cost = FOB + Fracht + Bestimmungshafengebühren + Zoll + letzte Meile – das vergleichen, nicht den Stückpreis

Eine einfache Art, sie zu schätzen

Sie brauchen keinen Spediteur, um sie zu überschlagen:

  • Holen Sie den FOB-Preis und die Einheiten je Container von Ihrem Lieferanten.
  • Holen Sie ein grobes Frachtangebot zu Ihrem Hafen (Spediteure kalkulieren schnell).
  • Schlagen Sie den Zollsatz Ihres Landes für Büro-/Sitzmöbel nach.
  • Rechnen Sie eine sinnvolle Reserve für Bestimmungshafengebühren + letzte Meile dazu.

Selbst eine grobe Version davon verhindert den klassischen Fehler: den niedrigsten FOB-Preis zu wählen und festzustellen, dass er teurer ankommt als der eines Wettbewerbers, weil er schlecht verschifft.

Fragen, die Ihre Landed-Cost senken

  • „Einheiten je 40HQ?“ – der größte Hebel auf die Fracht je Stuhl.
  • „Zerlegt oder montiert?“ – KD verschifft meist weit mehr je Container.
  • „Aufgeschlüsselter FOB?“ – damit Sie keine versteckten Kosten in die Stückzeile aufnehmen.
  • „Unter welchem HS-Code verschiffen Sie?“ – hilft Ihnen, Ihren Zollsatz vorab zu prüfen.

Das Fazit

Hören Sie auf, FOB-Preise zu vergleichen. Vergleichen Sie die Landed-Cost je Stuhl. Der Lieferant, der Ihnen einen aufgeschlüsselten FOB, starke Beladbarkeit und ehrliche Verpackung gibt, gewinnt meist bei der Landed-Cost, selbst wenn sein Stückpreis nicht der absolut niedrigste ist – denn der am günstigsten wirkende Stuhl ist oft der teuerste, sobald er in Ihrem Lager steht.

Nennen Sie uns Ihr Ziel und Ihre Stückzahl an mail@ajrt.net oder über das Kontaktformular auf der Website, und wir geben Ihnen einen aufgeschlüsselten FOB plus die Einheiten je Container, damit Sie die Landed-Cost richtig aufbauen können, bevor Sie sich festlegen.

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